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"Das Interessante am Sternenhimmel sind nicht die Sterne, sondern die Zwischenräume"

Gerald Dunkl

 
Vorträge

 

Voyager

 
20. August 1977 - im Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien herrscht knisternde Anspannung. In wenigen Minuten soll in Cape Canaveral eine schubverstärkte Titan-III-E/Centaur-D1 Rakete mit einer kostbaren Nutzlast abheben: An der Spitze der Rakete befindet sich die Raumsonde Voyager 2. Sie soll auf eine der erfolgreichsten Planetenreisen aller Zeiten gehen. Vorbei an den Riesenplaneten Jupiter (1979), Saturn (1981), Uranus (1986) und Neptun (1989) bis tief in den interstellaren Raum werden wir ihre Flugbahn verfolgen. Die Datenflut, die Voyager 2 dabei zur Erde zurücksendet, wird unser Weltbild für immer verändern. Doch viele Gefahren lauern auf ihrem Wege: Wird sie den Asteroidengürtel mit tausenden mehr oder weniger großen Eis- und Gesteinsbrocken unbeschadet passieren? Werden ihre empfindlichen Instrumente die enormen Magnetfelder des Jupiter vertragen? Werden ihre schwachen Antennen die stets wachsende Entfernung zur Erde überbrücken können? Wenn ja, werden wir die wundersamsten Welten in den Tiefen des Sonnensystems kennenlernen, schwefelspeiende Vulkane, ausgedehnete Ringsysteme um alle großen Planeten und schluchtendurchfurchte Eistrabanten. Bevor die Raumsonde dann unser Sonnensystem endgültig verlassen wird, soll Voyager noch ein letztes, einzigartiges Foto aufnehmen. Am Ende bleibt noch die Frage, warum an ihrer Außenhülle eine goldene Schallplatte befestigt ist...

Vom Leben der Sterne

Auf spielerische Weise wird die Geburt eines Sernes durchgespielt. Die Gäste schlüpfen in die Rolle von Wasserstoffatomen einer interstellaren Gaswolke. Durch die Druckwelle eines explodierenden Sternes (die so genannte „Supernova“) wird genug Wasserstoff zusammengedrückt, damit dieser unter seiner Schwerkraft immer weiter zusammenstürzen und schließlich einen neuen Stern bilden kann. Das können die Gäste hautnah erleben, aber keine Angst: Es wird niemand verletzt. Auf Bildern moderner Großteleskope können diese spektakulären Sternengeburten dann beobachtet werden. Der weitere Lebensweg der Sterne wird dann im Planetarium erläutert. Was sind rote Riesen, braune, weiße und schwarze Zwerge? Wie entsteht ein schwarzes Loch? All diese Fragen sollen beantwortet werden.


Der weite Weg der Sonne

Der Vortrag handelt von der scheinbaren Bewegung der Sonne im Jahreslauf. Motive aus unterschiedlichen Zeiten und Orten der nordischen Bronzezeit werden in diesem Zusammenhang phantasievoll zu einer Erzählung darüber verwoben, wie sich unsere Vorfahren vor über 2500 Jahren diese Bewegung der Sonne vorgestellt haben könnten. Die Menschen dieser Zeit haben unser Tagesgestirn aufmerksam beobachtet und großartige Bauwerke wie den Steinkreis Stonehenge im Süden Englands und wundervolle Kultgegenstände wie die bronzene Himmelsscheibe von Nebra geschaffen und uns so viele ihrer Kenntnisse überliefert. Welche Mythen und Geschichten sie sich dabei genau erdachten, ist historisch leider nicht mehr belegbar, ziemlich sicher aber ist, dass in einer Zeit ohne Fernsehen, Computerspiele und – viel elementarer – ohne künstliches Licht das Erzählen von Geschichten eine wesentliche Rolle gespielt haben dürfte. An diese gefährdete Tradition soll mit dem vorliegenden Vortrag angeknüpft werden.

Galileo Galilei

Der Vortrag handelt vom Leben und Wirken dreier großer Wissenschaftler: Zunächst kommt Claudius Ptolemäus, der um 100 n.Chr. in Alexandria wirkte, zu Wort. Er vertritt voller Überzeugung das ein Weltbild, bei dem alle Himmelskörper, auch die Sonne, um die Erde kreisen (Geozentrisches Weltbild).
Dem widerspricht aber vehement der aus dem Publikum aufstehende Galileo Galilei (1564-1642), der auf die mit seinem selbstgebauten Fernrohr gemachten Entdeckungen verweist und ein Weltbild vertritt, bei dem die Planeten um die Sonne kreisen (heliozentrische Weltbild).
Ein dritter bedeutender Wissenschaftler wirkt vermittelnd zwischen den beiden erstgenannten. Dieser dritte Wissenschaftler entstammt der Gegenwart. Nach und nach stellt Galilei all seine großartigen Entdeckungen vor und versucht auf diese Weise Claudius Ptolemäus von der Richtigkeit seines Weltbildes zu überzeugen. Der Wissenschaftler der Gegenwart ergänzt Galileis Beobachtungen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.